Woher bekommt man die Skoliose?

Die Skoliose (griech. skolios = krumm) beschreibt eine Fehlstellung der Wirbelsäule, die durch deren seitliche Verbiegung und Drehung um die Längsachse gekennzeichnet ist. Sie zählt zu den häufigsten und am längsten bekannten orthopädischen Leiden.

Eine gesunde Wirbelsäule besteht aus etwa 33 Wirbelknochen: sieben Halswirbeln, zwölf Brustwirbeln, fünf Lendenwirbeln, fünf miteinander verschmolzenen Kreuzbeinwirbeln und etwa vier – ebenfalls verschmolzenen – Steißbeinwirbeln. Über Knochenfortsätze sind die Wirbelkörper mit den benachbarten Wirbeln und Rippen verbunden.

Von der Seite betrachtet, hat die Wirbelsäule die Form eines doppelten „S“. Die Hals- und Lendenwirbelsäule wölben sich jeweils nach vorne (Lordose), die Brust- und Sakralwirbelsäule (Kreuzbein) nach hinten (Kyphose).

Die Ursachen für die Ausbildung einer Skoliose sind vielfältig und reichen von angeborenen Fehlbildungen bis hin zu muskulären oder nervalen Schädigungen nach Unfällen oder bestimmten Erkrankungen. Die Verkrümmung führt zu einer Asymmetrie des Oberkörpers mit Schulterhochstand. Auf der einen Seite bildet sich ein Rippenbuckel und auf der Gegenseite ein Rippental. Diese Fehlstellung nimmt vor allem während der Jugend bei verstärktem Körperwachstum immer mehr zu und führt gleichzeitig zu einer Versteifung, wenn nicht aktiv therapiert wird.

Die dauerhafte Fehlstellung der Wirbelsäule führt zu einer schnelleren Abnutzung, sodass Patienten mit Skoliose mit zunehmendem Lebensalter unter erheblichen Beschwerden leiden können.

Eine Skoliose liegt ab einer seitlichen Verkrümmung der Wirbelsäule von 10 Grad vor. Diese wird anhand des Cobb-Winkels gemessen, den der Rückenspezialist im Röntgenbild bestimmen kann. Die Prognose bei frühzeitiger Therapie ist meist recht gut.

Die Art der Therapie hängt in erster Linie von der Ursache der Skoliose ab. Anschließend berücksichtigt man das Alter des Patienten und das Ausmaß und Voranschreiten (Progredienz) der Erkrankung. Die Skoliose des Säuglings lässt sich in vielen Fällen durch konsequente Bauchlagerung und verschiedene krankengymnastische Übungen ausheilen. Hierbei wird versucht, die normalen Bewegungen des Kindes im Sinne einer Korrektur der Fehlhaltung zu lenken.

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